Morgenroutine für mehr Erfolg – 8 Tipps für den perfekten Start

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Was haben Apple Chef Tim Cook, Twitter Boss Jack Dorsey, Voque Chefin Anna Wintour und General Motors CEO Mary Barra gemeinsam?

Sie alle gehören zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Führungspersönlichkeiten der Welt und sie alle stehen früh auf… Also so richtig früh. 😉

Inspiriert von dem Buch „Miracle Morning: Die Stunde, die alles verändert*“ soll es in diesem Artikel um das Geheimnis des frühen Aufstehens gehen. Wie man seine Produktivität und sein Energielevel mit seiner eigenen festen Morgenroutine steigern kann und jeden Morgen, zu aller erst, in sich selber investiert.

Der ein oder andere hat eventuell schon einmal die Regel gehört: „Bezahle dich selbst zuerst“. Eine Regel, welche aus der Finanzwelt kommt, aber auch in allen anderen Lebensbereichen seine Anwendung findet. Denn statt „Bezahle dich selbst zuerst“ könnte man auch sagen: „Investiere in dich selbst zuerst“. Und damit ist nicht unbedingt das Geld gemeint, sondern vor allem Dinge, die man für sich selber tut.. für die eigene Gesundheit.. für die eigene Entwicklung.. für den eigenen Erfolg. Und hier müssen wir uns nichts vor machen, denn neben Job, Familie und anderen Verpflichtungen, bleibt die bewusste Zeit für sich selbst meist auf der Strecke. Der Tag vergeht wie im Flug und am Ende des Tages muss man sich selber eingestehen, dass man heute nichts Besonderes erreicht hat. Man hat seinen Tagesablauf mehr oder weniger erfolgreich gemeistert, aber man hat sich persönlich nicht weiterentwickelt oder Dinge erledigt, die einen persönlich weiterbringen.

Bei dem Konzept der festen Morgenroutine geht es im Prinzip darum, sich selber zu optimieren. Der Grundgedanke ist vor allem, wenn du den Tag bereits produktiv startest, dann ist auch der Rest des Tages produktiv. Bereits in den ersten Morgenstunden solltest du die Zeit in dich selber investieren und dich aktiv mit der Planung und Umsetzung deiner Ziele auseinandersetzen. Noch bevor der größte Teil der anderen Menschen aufgestanden ist, hat man selber schon die wichtigsten Dinge erledigt und kann motiviert und erfolgreich in den Tag starten.

Aber gut.. wie sieht denn nun eine effektive Morgenroutine für mehr Erfolg aus?

1. Direkt aufstehen

Einer der größten Feinde einer festen Morgenroutine ist die Schlummertaste deines Weckers. Viele Schlafexperten sind sich einig, dass „nur noch fünf Minuten“ liegen bleiben, um wirklich ausgeschlafen zu sein, ein häufiger Trugschluss ist. Das liegt zum Teil daran, dass ihr wieder in eine Tiefschlafphase eintreten könnt, wenn ihr nur noch kurz liegen bleibt. Damit beginnt ihr aber einen Schlafzyklus, den ihr nicht mehr beenden könnt und seid damit eher angeschlagen als erholt, wenn ihr dann aufwacht. Also am besten den Wecker weit genug vom Bett aufstellen und beim ersten Klingeln direkt aufstehen.

2. Ein Glas Wasser trinken

Unser Köper besteht zu bis zu 70% aus Wasser. Wenn Du müde bist ist das meist nur ein Zeichen dafür, dass du dehydriert bist. Denn gerade während du schläfst, verlierst du eine große Menge an Flüssigkeit. Wenn Du direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinkst, wirkt das wie ein Boost auf deinen Stoffwechsel. Du fühlst dich gut und kannst fit in den Tag starten.

3. Stille

Den Tag mit einem Moment der Ruhe zu beginnen, ist nicht nur wohltuend, sondern stärkt auch die innere Gelassenheit. Gemeint ist echte Stille, also nicht erneute Beschallung durch Entspannungsmusik, sondern ein bewusster Moment, in dem du dir Ruhe gönnst.  Besonders gut soll hierbei das Meditieren helfen, aber auch einfach den Gedanken ganz ungezwungen freien Lauf lassen, kann schon den gewünschten Effekt bringen. Wichtig ist es hierbei, sich nicht wieder in Bett zu legen, sondern an einem ruhigen Ort einfach einmal die Ruhe zu ertragen. Die morgendliche Stille hilft dir dabei, deine mentalen Ressourcen wieder aufzufüllen und dich den Tag über besser zu konzentrieren.

4. Affirmation

Bei Affirmation geht es um positives Denken. Das Ziel dabei ist, sein Verhalten und seine Gefühle durch positives Denken dauerhaft zu beeinflussen. Diese Methode gehört zu den einfachsten und bekanntesten Methoden, wenn es darum geht, sich selber positiv zu verändern. Mit Hilfe von selbstbejahenden Sätzen geht es darum, sich aktiv einzureden, dass man erfolgreich sein wird. Wer hier noch tiefer einsteigen möchte, sollte sich das Buch: „Denke nach und werde reich*“ anschaffen.

5. Visualisierung

Beim Visualisieren geht es darum, etwas, was noch nicht existent ist, möglichst real zu machen. Wer seine Ziele erreichen will, sollte diese auch visualisieren. Die bildhafte Vorstellung der eigenen Ziele ist ein mächtiges Werkzeug, um diese schnell und zuverlässig zu erreichen.

Bei der Zielvisualisierung ist es wichtig, dass du dir ein möglichst genaues Bild davon machst, wie es ist, wenn du deine Ziele erreichst hast. Du programmierst quasi dein Unterbewusstsein darauf, was du möchtest. Bevor Du hiermit startest, solltest du dir zunächst darüber klar werden, was du überhaupt möchtest. Damit du jeden Tag, auch unbemerkt und unbewusst, mit deinen Zielen konfrontiert wirst, kannst du dir auch ein Visionboard erstellen und zu Hause aufhängen.

6. Bewegung

Verschiedene Studien belegen, dass gerade der morgendliche Sport die Fettverbrennung ankurbelt, für ein verstärktes körperliches Wohlbefinden sorgt und die Stimmung anhebt. Der frühe Sport macht den Kopf frei und trägt dazu bei, dass du aufmerksamer bist, mehr Energie hast und nachts besser schläfst. Und dabei ist jede Art von Führsport geeignet, um Körper und Geist in Schwung zu bringen. Schon 15 bis 30 Minuten Bewegung reichen völlig aus.

7. Lesen

Dass das Lesen viele positiven Auswirkungen auf Körper und Geist hat, ist mittlerweile jedem Bewusst. Jedoch fehlt auch hier meist die Zeit und es finden sich genügend Ausreden, warum das Lesen auch an diesem Tag mal wieder nicht geklappt hat. Wer sich aber bereits in den ersten Morgenstunden die Zeit zum Lesen nimmt, hat bereits sein tägliches Lese-Ziel erreicht. Hier gibt es keine Ausreden mehr und du kannst beruhigt und zufrieden in den Tag starten.

Wer regelmäßig liest, stimuliert die eigenen Gehirnzellen, trainiert seine kognitiven Fähigkeiten und verbessert seine Konzentrationsfähigkeit. Zudem fordert das Lesen die Vorstellungskraft, vermittelt neues Wissen und hilft dir zu entspannen.

8. Schreiben

Egal, ob du ein Tagebuch führst oder einfach nur deine Ideen zu Papier bringst – das Schreiben hat den Zweck, dich auf positive Dinge zu konzentrieren. Ich persönlich nutze diesen Punkt ganz gerne, um noch einmal meine Tagesplanung mit meinen langfristigen Zielen abzugleichen. Die strukturierte Planung der Tages-, Wochen- und Jahresziele ist ein elementarer Bestandteil für mehr Erfolg. Die Kunst hierbei ist es, sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und sicherzustellen, dass diese erledigt werden. Ein gutes Buch zu diesem Thema ist „Eat that Frog*“ von Brian Tracy. Im Buch wird gezeigt, wie man jeden Tag bestmöglich organisiert und die wichtigsten Aufgaben effizient und effektiv bewältigt.

Fazit

Es gibt nicht die perfekte Morgenroutine, die für jeden gleich gut funktioniert und es geht auch nicht darum, die 8 Schritte genau in dieser Reinfolge zu erledigen. In dem Buch „Miracle Morning: Die Stunde, die alles verändert*“ werden dir verschiedene Hinweise für eine feste Morgenroutine gegeben. Den größten Erfolg erzielst du aber damit, dieses Wissen auf deine Person anzupassen und deine eigenen Morgenroutine festzulegen. Bau dir deine eigene feste Morgenroutine, die dich morgens motiviert, dich produktiv in den Tag starten lässt und dich zu neuen Bestleistungen antreibt.

Viel Spaß dabei.

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Oliver F. Schnee

Oliver F. Schnee

Spezialist im Personalmanagement mit mehrjähriger Berufserfahrung in internationalen Großunternehmen sowie als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht in Berlin.

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